2011

Paulina Szczesniak, Zürich
Sylvia Mutti, Bern
Pablo Müller, Berlin (Baar ZG)

2008

Daniel Morgenthaler, Zürich
Karolina Dankow,
Zürich
Paulina Szczesniak,
Zürich.


Die Artikel aus BUND und TAGES-ANZEIGER vom 12.05.2011 sind leider noch nicht digital verfügbar…

Artikel aus
Werbewoche, Donnerstag, 12.05.2011

Preis für Kunstjournalismus vergeben
Mit dem diesjährigen R&R-Preis für Kunstjournalismus ist die Zürcherin Paulina Szczesniak ausgezeichnet worden. Der Preis soll junge Kunstjournalistinnen und -journalisten in ihrer Weiterentwicklung fördern.

Der Hauptpreis ist mit 6‘000 Franken dotiert. Szczesniak arbeitet seit 2010 als Redaktorin Kunst für den Tages-Anzeiger und den Züritipp. Zuvor arbeitete sie in diversen Galerien sowie als freie Journalistin. Dies geht aus einer Mitteilung der Verantwortlichen für den R&R-Preis vom Mittwoch hervor. Der Förderpreis von 4‘000 Franken geht an die Bernerin Sylvia Mutti, die für die Kunst- und Kulturmagazine Artensuite und Ensuite schreibt. Als Dritter wird der in Berlin lebende Schweizer Pablo Müller geehrt. Er erhält ein Preisgeld von 3‘000 Franken. Müller schreibt unter anderem als freier Kunstkritiker beim Kunstbulletin Zürich.

Der R&R-Preis wurde 2008 vom Galeristen Raphael Rigassi und von Daniel C. Rohr, dem Inhaber einer Kommunikationsagentur, ins Leben gerufen. Mit der Auszeichnung soll die Qualität der Auseinandersetzung mit der bildenden Kunst in den Medien unterstützt werden.


Artikel aus
Der BUND, Mittwoch, 14. MAI 2008

Preis für Kunstjournalismus
Der von zwei Bernern initiierte «R&R-Preis für Kunstjournalismus» ist gestern Abend erstmals verliehen worden. Der mit 8 000 Franken dotierte Hauptpreis geht an den 30-jährigen Zürcher Kunstkritiker Daniel Morgenthaler.

Der neu geschaffene«R&R-Preis für Kunstjournalismus» ist gestern Abend erstmals verliehen worden. Der Preis zeichnet alle zwei Jahre Journalistinnen und  Journalisten (Höchstalter 30 Jahre) aus, die sich durch Sachkenntnis, Sprachkompetenz und Vermittlungsleistung profilierthaben. Initiierthabenden Preis der Berner  Galerist Raphael T. Rigassi und der Kommunikationsfachmann Daniel C. Rohr, der den Preis finanziert. Die beiden sind überzeugt, dass der Nachwuchs im Bereich des  Kunstjournalismus in den Medien gestärkt werden müsse, auch wenn oder gerade weil in den Kultur-Ressorts der meisten Tageszeitungen in diesem Bereich gespart wird. Sowohl der Haupt- als auch die beiden Förderpreise des «R&R-Preises für Kunstjournalismus» gehen dieses Jahr an Kandidanten aus Zürich, alle knapp 30  Jahre alt. «Es ist jammerschade, dass niemand aus Bern unter den Gewinnern ist», bedauert Rigassi. Den mit 8 000 Franken dotierten Hauptpreis erhält Daniel Morgenthaler, der als freier Kunstkritiker unter anderem bereits für den «Tagesanzeiger», das «DU» oder die «Basler Zeitung» geschrieben hat. «Morgenthaler verbindet  in seinen Texten in idealer Art Originalität und sprachlichen Witz mit Hintergründigkeit und Eigenständigkeit », begründet der Berner Kulturjournalist Konrad Tobler den  Entscheid der Jury in seiner Laudatio. Neben Tobler gehörten der Jury die Kunstsammlerin Carola Ertle Ketterer, der Künstler Alois Lichtsteiner sowie Christoph Schäublin (Präsident der Stiftung Kunstmuseum) und «ensuite»-Herausgeber Lukas Vogelsang an. Ebenfalls übergeben wurden an der gestrigen Preisverleihung, die in den Räumlichkeiten der Mobiliar-Versicherung in Bern stattfand, die beiden mit je 4 000 Franken dotierten Förderpreise. Sie gingen an Karolina Dankow, die u.a. in der «NZZ» publizierte und deren Texte sich gemäss Tobler durch grösste Seriosität auszeichnen, und Paulina Szczesniak, deren Texte im «Tagesanzeiger» u.a. durch ihre gelungenen Einstiege überzeugten. Ausgewählt hat die Jury aus 25 Kandidatinnen und Kandidaten, deren Dossiers die Grundlage für die Auswahl darstellten. «Mit dem Preis sollen die Gewinner nicht nur ermutigt werden, sie sollen auch die Möglichkeit haben, einen – teils durch uns honorierten – Artikel in einem Medium publizieren zu  können», sagt Rigassi. Der Hauptpreisträger wird einen Text im«Kunstbulletin», die beiden anderen im «Tagesanzeiger» oder im «artensuite» platzieren können. (ms)